TSG Sprendlingen

Die Grundsätze des Konzeptes gelten verbindlich ab Sommer 2010.


Ziele:


Die Jugendabteilung der TSG 1861 Sprendlingen bietet eine Plattform für Breiten-und Leistungsfussball.
-Breitenfussball fördert Spaß am Sport und Freundschaften.
-Leistungsfussball eröffnet talentierten Spielern persönliche und sportliche Ziele.
Grundsätzlich steht die Ausbildung der Kinder und nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund!

Schaffung einer breiten Basis, um kontinuierlich in jedem Jahrgang eine Mannschaft im Kleinfeld zu bilden.Können in den Jahrgängen (G,F und E-Jg.) mehrere Teams gebildet werden, erfolgt primär die Einteilung der entsprechenden Mannschaften nicht nach dem Leistungsgrad, sondern nach Jahrgängen um Freundschaften
und Schulverbindungen nicht zu behindern.
Nach vielschichtigen Gesichtspunkten kann ab der E-Jg. hiervon ein Abweichen nach oben möglich sein.
Ausnahmen für alle Jahrgänge sind mit der Jugendleitung abzusprechen!
Falls es die Spieleranzahl bei der D-Jg. zulässt, soll aus den leistungsstärkeren Spielern jahrgangsunabhängig
eine Mannschaft gebildet werden. Spielschwächere Kinder spielen in der zweiten Mannschaft.
Hier ist zu achten, dass diese Mannschaft die gleiche Beachtung und Ernsthaftigkeit zuteil wird, wie der ersten
Mannschaft, z.B. Enge Zusammenarbeit zw. Betreuer sowie zeitgleiches Training.
Ab der C-Jg. soll das Ziel sein auf Normalspielfeldgröße Mannschaften zu stellen. Gelingt das nicht, sollen Kooperationen mit anderen Vereinen geschlossen werden!
Durch kontinuierliche Jugendarbeit und Besetzung aller Jahrgänge soll langfristig ein Unterbau für den Aktiven-Bereich geschaffen werden!

Trainer und Betreuer sollen gezielt gefördert und Weiterbildung angeboten werden. Diese Qualifizierungsmaßnahmen werden durch den Verein finanziell unterstützt. Arbeiten und Inhalte fürs Training sollen hierdurch optimiert werden. Ausbau des Trainer- bzw. Betreuerstabes.

Eltern sollen aufgefordert werden, sich im Interesse ihrer Kinder so viel wie möglich an den verschiedenen Aktivitäten in der Jugendabteilung zu beteiligen.

Basierend auf den nachfolgend formulierten Verhaltenskodex, soll soziales Verhalten praktiziert werden.Mannschaftsgefühl und Teamgeist stehen an erster Stelle.

Die Ausstattung der einzelnen Jugendmannschaften für den Spielbetrieb und die Trainingsausrüstung für die Jugendabteilung soll optimiert und ggf. neu angeschafft werden.

Kontakte zu auswärtigen Vereinen herstellen und bestehende Kontakte intensivieren.
Aussendarstellung der Jugendabteilung Fussball verbessern!

Die Jugendleitung vertritt die Interessen der Jugendabteilung Fussball gegenüber dem gesch. Vorstand
und koordiniert die interne Abteilungsarbeit. Der Jugendleiter hält Kontakt und kommuniziert mit
dem Kreis und dem SWFV.


Richtlinien/Leitlinien:

Allein der Trainer ist für alle sportlichen Belange seiner jeweiligen Mannschaft verantwortlich.
Die Trainer
und Betreuer bemühen sich aber grundsätzlich, bei allen Spielen auf einen ausgewogenen Einsatz aller Spieler/Spielerinnen zu achten. Diese und andere Entscheidungen sollen vor den anstehenden Spielen in die Mannschaft getragen werden. Eltern werden immer wieder auf dieses Ziel hingewiesen, dennoch soll darauf geachtet werden, entsprechende Einwände sachlich zu klären!

Kommentare gegenüber Schiedsrichter,gegnerischen Spielern,Trainern und Betreuern sind zu unterlassen. Speziell Trainer und Betreuer haben hier Vorbildfunktion von großer Bedeutung.

Trainer und Betreuer sind ehrenamtlich tätig.
Sie investieren ihre Freizeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen.

Folgende Erwartungen werden an das Miteinander der Eltern zur Unterstützung der Kinder gewünscht:

- Vorsorge für pünktliches und regelmäßiges Erscheinen zum Training und zu Punktspielen
(Jüngere Kinder)
- Übernahme von Fahrdiensten zu Auswärtsspielen, Mitnahme von Mitspielern
- Übernahme von Aktivitäten bei eigenen Turnieren (z.B. Thekendienst, Kuchen spenden, usw…)
- Begleitung der Kinder und Jugendlichen zu auswärtigen Spielen und Turnieren
- Unterstützung bei Ausrichtung der Punktspiele
- die Autorität des Trainers nicht untergraben
- von außen keine Unruhe ins Spiel bringen
- die Kinder aufmuntern und positiv beeinflussen
- nicht die Rolle des Trainers übernehmen.

Trainer und Betreuer stehen als erster Ansprechpartner für Eltern und Spielern zur Verfügung.

Die Trainingsausrüstung und die Trikotsätze sind Eigentum des Vereins und sollen von mehreren Teams
getragen werden. Sie sind entsprechend pfleglich zu behandeln!

Trainer und Betreuer melden persönliche Strafen z.B. bei Spielen, der Jugendleitung damit diese ggf.
zeitnah (noch vor dem SWFV) reagieren kann.

Bedingt durch die Meldung älterer Jahrgänge, können sich persönliche Strafen (rote Karten) und damit
verbunden Verhandlungen vor dem Sportgericht bzw. Kosten für die Jugendabteilung häufen.
Die Jugendabteilung behält sich daher vor, bei persönlichen Strafen die ursächlich durch einen Verstoß gegen den Verhaltenskodex entstanden sind, weitere Maßnahmen gegen den/die Spieler/in zu treffen.

Die Bewertung erfolgt in jedem Einzelfall durch ein Gremium bestehend aus:
- Jugendleitung
- Trainer oder Betreuer des/der Spielers
- Unbeteiligte/r Trainer


Verhaltenskodex:

 

Fußballspieler, Trainer, Betreuer und Jugendleitung der Jugendabteilung repräsentieren auf
und außerhalb des Platzes den TSG 1861 Sprendlingen und


- zeichnen sich durch Fairness aus
- vermeiden arrogantes Auftreten, sind zurückhaltend, hilfsbereit und diszipliniert
- tolerieren und akzeptieren ihre Mitspieler
- verhalten sich respektvoll gegenüber dem Gegner und dem Schiedsrichter
- behandeln Spieler anderer Nationalitäten oder Religionen respektvoll


Spieler:

- sollen motiviert und mit Freude am Training bzw. Spiel teilnehmen
- befolgen die Anweisungen der Trainer und Betreuer
- achten auf eine schulische und berufliche Weiterbildung
- sollen offen für neue Trainingsmethodik und -inhalte sein
- besprechen Probleme und Konflikte offen und persönlich mit dem Trainer,
Betreuer und den Mitspielern
- duschen nach dem Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Sportgelände
- informieren ihren Trainer/Betreuer frühzeitig wenn absehbar ist, dass sie für ein
Spiel/Training nicht zu Verfügung stehen
- bauen Spiel- und andere Trainingsgeräte gemeinsam auf und ab
- behandeln Vereinseigentum pfleglich


Trainer & Betreuer:

- sollen jeden Spieler fördern und fordern
- sollen motivieren und Spaß am Fußball vermitteln
- bilden sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter
- sind Vorbilder auf und außerhalb des Platzes

 

Diese Verhaltensweisen erwarten, bzw. wünschen wir uns im Umgang sowohl untereinander,
als auch den anderen Mannschaften gegenüber.


Jeder Spieler, Trainer und Betreuer ist dabei auch für die jüngeren Jahrgänge ein Vorbild!